Samstag, Juli 19, 2008

Sprengstoff bitte melden

Aus einem Lager der französischen "Securité civil" - zivilen Sicherheit - sind rund 28 Kg Semtex verschwunden. Wie gehabt, will natürlich keiner Schuld sein und von nichts gewusst haben.

Die Anlage in der Nähe von Lyon ist zuständig für das Entschärfen von Minen. Deshalb sei es auch normal, dass da Sprengstoff gelagert werde. Andere Quellen versichern hingegen, dass das Zentrum nicht den Sicherheitsvorschriften entspreche und das Lagern von Sprengstoffen gar nicht erlaubt sei. Zumindest ein Wachposten wäre angemessen gewesen.

Einig sind sie sich allerdings darin, dass sie keine Ahnung haben, wer es wie gestohlen hat. Zeitlich soll es irgendwann in der letzten Woche passiert sein, und finden kann man es sowieso fast nicht. Aber wenigstens ermittelt jetzt eine Anti-Terror-Einheit aus Paris. Wenn mich das nur nicht so an die Machenschaften von SISMI und CNI erinnern würde.

Das ist natürlich praktischer, den Terror-Bedarf einfach verschwinden und bei Terror-Bedarf wieder auftauchen zu lassen. Wenn man dann ein paar tote Terroristen hat, muss man gar nicht mehr erklären, woher sie die Bombe hatten.

Quellen:
http://tagesschau.sf.tv/content/view/full/248364
http://tf1.lci.fr/infos/france/faits-divers/0,,3913747,00-kilos-explosifs-tres-performants-voles-pres-lyon-.html
http://tf1.lci.fr/infos/france/faits-divers/0,,3913990,00-vol-explosifs-questions-polemique-.html
http://en.wikipedia.org/wiki/Bologna_massacre
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20212/1.html

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