Die NY Times hat einen Artikel über das Verhältnis zwischen der CIA und dem pakistanischen Geheimdienst ISI. Natürlich darf man nicht allzu viel erwarten. Sowohl die Ermordung Daniel Pearls als auch Zahlungen an Mohammed Atta werden nicht mal angesprochen. Trotzdem lohnt der Artikel - in einem kleinen Nebensatz wird erklärt, wieso die CIA überhaupt nichts auf die Reihe bringt.
Ein Hauptthema des Artikels ist die Missgunst zwischen den afghanischen und den pakistanischen CIA-Agenten. Die Taliban in Afghanistan werden seit der sowjetischen Invasion vom ISI unterstützt. Aber aktuell sind sie - sowohl in Afghanistan als auch Pakistan - das Hauptziel der Amerikaner. Weil sie ohne Hilfe absolut chancenlos wären, unterstützen sie also den ISI. Das Geld wird dann unter anderem dafür verwendet, heimliche Kleinkriege gegen Indien zu führen.
Einige nette Details zum speziellen Vertrauensverhältnis zwischen ISI und CIA werden aufgeführt. Zum Beispiel, dass pakistanische Agenten die Augen verbunden wurden, um sie in die USA ins Trainingslager zu senden. Auch dass Pakistan für gewisse Gebiete Flugverbote für Drohnen erlässt und die USA routinemässig dagegen verstossen belegt eindrücklich die gute Zusammenarbeit.
Der Artikel endet mit der Feststellung, dass der frühere Leiter des ISI und jetzige Armeechef Pakistans, General Ashfaq Kayani vermutlich der von Langley am meisten respektierte Geheimdienstler sei. Sein Talent zur Manipulation werde bewundert.
Da der Artikel wie eingangs erwähnt nicht die ganz grossen Enthüllungen macht, stellt sich die Frage was denn die Absicht sein könnte.
Quellen:
http://www.nytimes.com/2008/07/20/weekinreview/20mazzetti.html
http://www.counterpunch.org/tariqpearl.html
http://911review.org/Sept11Wiki/Atta-Isi.shtml
Ein Hauptthema des Artikels ist die Missgunst zwischen den afghanischen und den pakistanischen CIA-Agenten. Die Taliban in Afghanistan werden seit der sowjetischen Invasion vom ISI unterstützt. Aber aktuell sind sie - sowohl in Afghanistan als auch Pakistan - das Hauptziel der Amerikaner. Weil sie ohne Hilfe absolut chancenlos wären, unterstützen sie also den ISI. Das Geld wird dann unter anderem dafür verwendet, heimliche Kleinkriege gegen Indien zu führen.
Einige nette Details zum speziellen Vertrauensverhältnis zwischen ISI und CIA werden aufgeführt. Zum Beispiel, dass pakistanische Agenten die Augen verbunden wurden, um sie in die USA ins Trainingslager zu senden. Auch dass Pakistan für gewisse Gebiete Flugverbote für Drohnen erlässt und die USA routinemässig dagegen verstossen belegt eindrücklich die gute Zusammenarbeit.
The I.S.I. operates in a neighborhood of constantly shifting alliances, where double dealing is an accepted rule of the game, and the phenomenon is one that many in Washington still have problems accepting.Das sagt eigentlich doch genug. Dass man mit allen Seiten wenigstens informelle Kontakte unterhält, ist für die Amerikaner ein weitgehend inakzeptables Phänomen. Das erklärt dann, wieso sie immer wieder mit den selben Idioten zusammen arbeiten - unabhängig davon, ob sich deren politische Ziele mit den eigenen decken. Man kennt sich halt.
Der Artikel endet mit der Feststellung, dass der frühere Leiter des ISI und jetzige Armeechef Pakistans, General Ashfaq Kayani vermutlich der von Langley am meisten respektierte Geheimdienstler sei. Sein Talent zur Manipulation werde bewundert.
Da der Artikel wie eingangs erwähnt nicht die ganz grossen Enthüllungen macht, stellt sich die Frage was denn die Absicht sein könnte.
Quellen:
http://www.nytimes.com/2008/07/20/weekinreview/20mazzetti.html
http://www.counterpunch.org/tariqpearl.html
http://911review.org/Sept11Wiki/Atta-Isi.shtml

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